Paklenica, Kroatien

01. Juni 2008

(Assi, Flirsch, Speedy)

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Auf den Spuren Winnetou’s führte es uns in den Nationalpark Paklenica/Kroatien. Wir waren aber nicht wegen der Indianer gekommen, sondern wegen des festen, griffigen Kletterfelsen!

Anreise

Wir entschieden uns die Nacht durch zu fahren. Um 00:00 starteten wir bei Flirsch in Salzburg und machten uns auf die lange Reise (Salzburg, Villach, Ljubjana, Rijeka, Starigrad-Paklenica).

Nach gut 8 Stunden kamen wir an unserem Ziel in Starigrad-Paklenica an. Es war Zeit Speedy zu wecken, der von der langen Reise fast nichts mitbekommen hatte.

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Starigrad-Paklenica ist wohl nicht das Dorf, wo man seinen Lebensalltag verbringen möchte. Um es auf den Punkt zu bringen, es ist sogar für uns alten Säcke zu wenig los…

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Paklenica liegt am Meer, genauer gesagt am Kanal,  der das Festland von der Insel Pag trennt.

Unser Appartement (www.plantaza.com) mit Meerblick entsprach genau unseren Vorstellungen. Das Appartement befindet sich am gleichnamigen Campingplatz mit Restaurant. Die Wirtsleute sind dort echt nett und das Essen sehr gut.

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Klettern

Der Nationalpark besteht aus der großen und kleinen Schlucht, wobei wir nur die für Kletterer interessante große Schlucht besuchten. Bei einem längeren Aufenthalt ist das 5-Tages Ticket für 120 Kuna (~15€) zu empfehlen.

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Die Schlucht verläuft anfangs flach und relativ eng (40m an der engsten Stelle) und wird nach oben hin steiler und breiter. Auf der linken Seite der Schlucht befinden sich die Sportkletterrouten (eine Seillänge mit Umlenker, tlw. zum umbinden) auf der rechten Seite befinden sich vermehrt die Mehrseillängentouren, darunter die ganz prominenten auf die Anica Kuc.

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Das Klettern ist geprägt von Platten und Wasserrillen in Kalkgestein. Die Routen sind alle noch erstaunlich griffig, auch wenn sie viel begangen sind. Besonders die Mehrseillängentouren verlaufen im messerscharfen Fels.

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Speedy hatte zwar Probleme mit seiner Rippe, meisterte aber alle Routen souverän.

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Das schöne an der Schlucht ist, dass immer eine Seite im Schatten ist und das Klettern auch bei Sonnenschein erträglich ist. Die Routen im unteren rechten Teil sind teilweise vom Bach aus zu sichern.

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Am letzten Tag machten wir noch eine Mehrseillängentour. Am Vortag beim vierten Bier war noch die Rede von einer 10 SL Tour auf die Anica Kuc, wir begnügten uns dann aber mit der kurzen Nosorog, die sich vorm Eingang in den Nationalpark links vom Parkplatz befindet.

Mountainbiken

Bei der Information bekommt man eine Übersichtskarte mit vier eingezeichneten und bestens beschilderten MTB Touren. Wer sich hier Höhenmeter erkämpfen will, ist hier falsch. Die Touren führen über Pfade, Straßen und Wege durch alte Dörfer und auch die eine oder andere Attraktion ist dabei…

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Und da waren diese fiesen Dornensträucher, die uns etwas verunstalteten.

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Flirsch bescherte uns eine unfreiwillige Pause. Eigentlich ist das ja Mike’s Job, wie er uns das in Arco gezeigt hat.

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Die Attraktion der Gegend ist dieser Canyon, an dem einige Winnetou Filme gedreht wurden.

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Bei den Touren sollte man besser auf den Strassen und Wegen bleiben, man darf nicht vergessen, dass hier mal Kriegsgebiet war.

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Chillen

Das Wichtigste zum Schluss: „Chillen“ oder „Apres Climbing“. Das Spielzeug des ersten Tages war die Slackline. Speedy stolzierte samt Zigarette im Mund drüber.

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Bei mir ging’s nach dem zweiten Dosenbier schon besser.

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Flirsch trickste auch ein wenig 😉

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Wie bereits erwähnt, wirklich viel ist in Starigrad ja nicht los, zumindest nicht um diese Zeit. Eine Cocktailbar mit gemütlichen Sesseln fanden wir aber trotzdem.

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Die nächste größere Stadt ist Zadar. Während sich die beiden die neuesten Schuhtrends ansahen…

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…schaute ich mich ein wenig um 😉

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Zadar hat eine schöne Altstadt mit vielen kleinen Gassen und gemütlichen Lokalen. Wirklich empfehlenswert!

Und das gab’s natürlich auch: Gemütliche Abende „zu Hause“ bei kroatischem Wein, Flirsch’s Hausgemachten und „Germany next Top Model“ aus dem 17cm Fernseher.

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Die paar Tage waren schnell zu Ende und so hieß es am Freitag packen und über 9 Stunden im Auto verbringen.

2 Antworten zu “Paklenica, Kroatien”

  1. Speedy Sagt:

    Super Urlaub, Super Bericht, Flirsch Danke fürs Kochen, Assi Danke fürs Autofahren und voralem fürs vorletzte Foto … auf Anfrage gibts des auch in voller Auflösung 😉 und voralem Danke für meinen „Wunschtag“ den ich mit euch verbringen hab dürfen 😉

  2. AndiR. Sagt:

    Sehr schöne Aktion und ein Bericht der Lust auf das Gebiet macht! Leider mussten wir ja unseren Paklenica-Urlaub letztes Jahr wegen akuten Gesundheitsproblemen aufschieben…

    lG Andi

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