Climb and Bike am Gardasee und Finale Ligure

(Sandy, Speedy)

In unserem diesjährigen Sommer-Urlaub verschlug es uns an den ja bereits oft von uns besuchten Gardasee, genauer gesagt nach Torbole, die zweite Woche verbrachten wir im Kletter Mekka Finale Ligure, das sich wie sich herausstellte auch bestens zum MTB-Biken eignet.

Gardasee

MTB-Tour zum Lago di Ledro

Zur Urlaubseinstimmung fuhren wir am ersten Tag zum Lago di Ledro hoch.  Start der Tour ist in Riva del Garda, die Rückfahrt findet auf gleichem Wege statt,  ca. 600-700hm.

Das Highlight der Tour ist sicherlich die Straße des Ponale, einer direkt in der Felswand verlaufenden Straße, unbeleuchtete Tunnels inbegriffen.

Ausblick auf den Gardasee.

Am Lago di Ledro angekommen gabs erst einmal eine Abkühlung.

Bei der anschließenden Abfahrt auf der Straße des Ponale sollte man an bestimmten Stellen einwenig aufpassen 😉 (der eigentlich richtige Weg führt nicht an dieser Stelle vorbei, sondern durch den Tunnel hindurch).

Fazit, ein absolutes Muss am Gardasee, sicherlich kein Insidertipp, d.h. auf der Straße des Ponale wird man in der Hauptsaison selten alleine unterwegs sein wird.

Ferrata Rio Sallagoni (C) bei Dro

Der Rio Sallagoni ist ein kurzer aber interessanter Fun-Klettersteig durch eine Schlucht der zum Castel Drena hochführt. Bestens geeignet für heiße Tage und auch für Klettersteig Neulinge.

Auf keinen Fall nach unten sehen„, Sandy in einer sehr exponierten Stelle des Steiges 😉

Während ich meine Notdurft verrichtete, baute Sandy ein paar lustige Steintürme.

Unbelievable   !?!?!?!

Dehnungsübungen auf der Seilbrücke …

MTB-Tour Gupfis-Frühstücksrunde bei Arco

Da wir zum Klettersteig nach Dro mit dem MTB fuhren und dieser als Halbtagesprogramm einzustuffen ist, fuhren wir noch Gupfis Frühstücksrunde in Arco und wie sollte es auch anders sein, anschließend gabs natürlich noch ein Eis, da war doch schon mal was 😉http://www.climbandhike.com/?p=84

Link zu TOPO auf Bergsteigen.at: http://www.bergsteigen.at/de/touren.aspx?ID=1127

Ferrata Monte Albano (C-D) bei Mori

Nach einem Ruhetag, stand der nächste Klettersteig auf dem Programm, auch diesmal gings wieder „By fair means“ mit dem Radl fast bis zum Einstieg. Start: Torbole, Ziel: Mori, alles fernab vom Verkehr, auf bestens beschilderten Radwegen.

Im Ortskern weisen schon einige Schilder den Weg.

Wandfoto …

Den Klettersteig machte ich alleine, warum ich keinen Fotoapparat mitgenommen habe, weiss ich selber nicht mehr, an fotogenen Stellen hätte es aber sicher nicht gemangelt.

Der Monta Albano ist einer der ersten Sportklettersteige am Gardasee, trotz einiger glatt pollierter Stellen ein toller Klettersteig, mit ein paar echt fein ausgesetzten Stellen.

Link zu TOPO auf Bergsteigen.at: http://www.bergsteigen.at/de/touren.aspx?ID=1192

Trotz der Erkenntnis das ich beide Klettersteige schon vor einigen Jahren gemacht habe, wars auch diesmal wieder ein Erlebniss.

Finale Ligure

Letztes Jahr bei unserer Anreise zur Cote d´ Azur mußte ich schon schweren Herzens die Autobahn-Ausfahrt Finale Ligure links liegen lassen, umso mehr freute ich mich heuer auf´s blinken  😉 😉

Die Suche nach einem freien Stellplatz wurde schnell zu einer Odyssee, ein reservieren in der Hauptsaison August ist deshalb anzuraten, fündig wurden wir dann im Campingplatz Tahiti. Der Campingplatz (2-Sterne) liegt direkt in Finale,  hat alles was man braucht (Minimarket, usw.) und ist sauber, das Personal ist freundlich und deutschsprachig, was will man mehr.

Der sich zum Meer öffnende Triumphbogen an der Piazza Vittorio.

Zitat laut Reiseführer “ die Schönste Palmenpromenade Europas“ … naja, schön schon, aber ….

MTB-Tour nach Orco

Die erste MTB-Tour führte uns ins Hinterland von Finale, genauer gesagt in das Bergdorf Orco (370m). Die Tour haben wir uns von Unterlagen die wir von der Touristeninfo bekommen haben heraus gesucht, da sollte man unbedingt vorbei schauen, es gibts jede Menge an Broschüren, alles in Deutscher und/oder Englischer Sprache erhältlich.

Schnell zeigten sich die ersten Kletterfelsen …

Tourverlauf: Finale – Orco – Boragni – San Filippo – San Giorgio – Borghi – Finale.

Tour zu finden in Broschüre: „Touren an der Provincia di Savona“  Tour Nr. 14 

Radl-Tour nach Noli und Spotorno

Nach einem Badetag machten wir eine Entdeckungstour entlang der Küste Richtung Norden, vorbei an Varigotti, Noli, bis nach Spotorno.

Pool am Meer ?!?!

Die engen Gassen in Noli.

Was E.T. mit Spotorno zu tun hat haben wir leider nicht in Erfahrung gebracht.

Fazit, Tour ohne Höhenmeter, dafür mit 100%igen Meerblick, leider kurzzeitig auf stark befahrener Straße, trotzdem unbedingt machen.

Klettergarten Rocca di Perti

Hinsichtlich Klettergärten braucht sich Finale vor Arco nicht zu verstecken, bei ca. 2000 Routen sollte für jeden Geschmack und auch Schwierigkeit was dabei sein. Als Kletterführer bietet sich eigentlich nur der „Finale 007“ (BÄCHLI-Verlag) an, den es in den meisten Trafiken und im Laden Rockstore in Finalborgo zu keufen gibt. Wer will kann auf das Auto verzichten, die meisten Gebiete lassen sich mit einer kurzen Radl-Tour erreichen.

Wir waren eigentlich immer im gleichen Klettergarten Roca di Perti, bei ca. 50 Routen im 5-ten und 118 im 6-ten Franzosengrad aber auch nicht wirklich ein Problem.

Route Chris-Chris (6a)

Nicht schön anzuschauen, aber trotzdem spektakulär, die Autobahn an der Ligurischen Küste, die immer wieder in Tunnels verschwindet.

Aufgrund der sommerlichen Temperaturen gingen wir auch mal abends zum Klettern.

After-Climb-Jausn

Downhill-Tour im Hinterland von Finale

Neben Klettern und MTB ist Finale auch noch bei Downhill-Bikern hoch im Kurs. Bei meinem Besuch bei der Touristeninfo händigte mir das nette Fräulein auch eine Karte mit gekennzeichneten Downhills rund um Finale aus, besser ich hätte die Karte liegen gelassen 😉

Zum warm werden fuhr ich mal ein paar Höhenmeter, am Anfang alles wie gewohnt …

Die anschließende Downhillstrecke führte mich von Ponte Cornei nach Orco und zurück nach Calvisio.

Karte: Singletrack paradise trails map

Das erste Teilstück ab Orco bestand zu 20% Rad geschultert, 30% Rad schieben, den Rest quälte ich mich irgendwie auf 2-Rädern runter 😉

Umsoweiter ich Richtung Meer kam umso besser wurde die Strecke zu befahren und machte dann auch Spaß.

Der Downhill verläuft so gut wie komplett im Wald, zum Schluß hatte ich dann noch etwas Probleme mit der Wegfindung, ich fuhr dann einfach irgendwo lang, was zur Folge hatte das ich auch irgendwo raus kamm, nach Gesamt 5,5 Stunden, davon 3 Stunden Downhill hatte aber der Spuck ein Ende.

Fazit zu Finale: Klettern & MTB, Meer & Sonne, mehr braucht man dazu eigentlich gar ned sagn.

1 Kommentar zu „Climb and Bike am Gardasee und Finale Ligure“

  1. Hallo ihr beiden!

    Da habts ja einen Super Urlaub gemacht und mit dem Wetter hattet ihr ja auch Glück!

    Beim Anblick des Downhills, spüre ich wieder mein Schlüsselbein 😉

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