Dachsteinumrundung (173km, 4.600 Hm)

(Gupfi, Irene, Tommy, Lisa, Ingo, Gerhard, Anita, Julia) 

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Nachdem wir im Mai schon mit fast der selben Truppe auf Urlaub am Gardasee waren, beschlossen wir mit ihnen die Dachsteinumrundung zu bestreiten.


Eigentlich dachten wir schon, wir müssten die Dachsteinumrundung schwimmend zurücklegen, aber der Wettergott hatte doch noch ein Einsehen und bescherte uns ein 3-Tage langes Schönwetter-Fenster. Also konnten wir wie geplant mit dem Rad losstarten.

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Tommy und seine DAV-ler Schäfchen hatten ja schon so einiges mitgemacht, z.B. Alpenüberquerung oder Mont Blanc Umrundung. Für uns war es die erste mehrtägige MTB-Tour und dementsprechend nervös packten wir unsere Rucksäcke viel zu voll – das sollte uns noch viel Schweiß kosten.

Dieses Problem löste Ingo auf seine Weise – er montierte einfach einen Gepäckträger : )

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Der Start erfolgte in Bad Goisern und es ging dann gleich mit ca. 20% Steigung (zum Warmfahren) die alte Pötschen Bundesstraße zum Pass hinauf. Der Boden war vom vielen Regen natürlich aufgeweicht und deshalb sehr schwer zu befahren.

Zweifel überkamen Lisa und Irene nur bei sehr steilen Abfahrten (zumindest sieht es auf diesem Foto so aus).

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Nach einigen Auf- und Abfahrten und der mittäglichen Rast auf der Steinitzen Alm bei Krapfen und (extrem stinkendem) Steirer Käse waren wir am letzten Anstieg, ca. 700 hm in einem Stück, angelangt. Gupfi roch wie immer schon das rettende Bier von der Alm und sprintete wieder mal in Rekordzeit hinauf. Das Bier auf der Viehbergalm war kühl und schmeckte und als Irene oben ankam, war die erste Halbe schon fast weg. Da die Sonne so schön scheinte blieb es nicht bei dem einen… und nen guten Gugelhupf gabs auch noch dazu.

Nach so einem Zuckerschub kann ich ja glatt noch 1000 hm fahren, dachte sich Julia…

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Danach gings ca. 1000 hm bergab durch die Öfen nach Gröbming zum Dorfwirt Moosbrugger. Nach einer gepflegten Dusche gabs gleich das heiß ersehnte Abendessen. Wein oder Bier gabs natürlich auch dazu. Das Ende des Tages verraten wir an dieser Stelle nicht! Nur eins: besonders lange wurde der Abend nach der Anstrengung nicht : )

Völlig ausgeschlafen um 6 Uhr früh hüpfte Gupfi aus dem Bett und wollte sich gerade auf die Suche nach dem örtlichen Bäcker machen. Doch da wir Halbpension gebucht hatten war fürs Frühstück schon gesorgt. Beim Wirt hat das Frühstück dann auch ganz gut geschmeckt (Körnerbrot gabs auch) und so machten wir uns ca. um 9 Uhr auf den Weg zur 2. Etappe. Doch vorher gabs von unserem Tourguide Tommy noch Schelte weil fast keiner die Radkette sauber geputzt hatte. Um Gupfis Kette schaute es allerdings am Schlechtesten aus, sie hängte schon total durch und deswegen versagte auch noch die Schaltung. Aber mit viel Geschick und sehr viel Öl schaffte Tommy es diese „Kleinigkeit“ schnell zu beheben (Danke Tommy!). Nach diesen Anfangsschwierigkeiten konnten wir dann doch noch losstarten.

Der Tag war wunderschön, es war sehr heiß und der Ausblick auf den Dachstein war einfach der Wahnsinn.

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Tja, wer immer am schnellsten auf dem Berg sein muss, der braucht auch mal ne Pause…

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…außerdem brauchte Gupfi Zeit zum Überlegen um sich eine Strategie auszudenken seinen härtesten Konkurrenten Gerhard abzuhängen.

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Die Mittagspause verbrachten wir diesmal beim Gasthof Rossegger, kurz vor Filzmoos. Dort gabs die besten Biker-Nudeln, Gerichte mit Dinkel und Kräutern aus dem wunderschönen hauseigenen Kräutergarten.

Anita hatte auch beim härtesten Anstieg noch ein Lächeln für die Kamera parat.

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Die vorletzte Abfahrt erfolgte zwar dann doch noch im Regen, welcher aber beim letzten Anstieg schon wieder vorbei war. Beim Alpfenhof in Annaberg angekommen gabs nach einer kurzen Radwäsche auch eine Dusche für uns. Nach dem besonders leckeren Abendessen ließen wir den Abend mit Bier, Wein und ein paar Hüttenspielen gemütlich ausklingen.

Am nächsten Tag war wieder um 6 Uhr Tagwache (zumindest für Gupfi). Nachdem das Bäckersuchen an diesem Tag auch entfiel wollten wir einen kleinen Spaziergang durch den Ort machen. Doch der Regen machte uns einen Strich durch die Rechnung. Später beim Frühstück regnete es immer noch, so beschlossen wir so lange zu frühstücken bis es aufhören würde zu regnen. Und wirklich, um 9 Uhr besserte sich das Wetter, so konnten wir uns doch noch zu letzen Etappe aufmachen. Da es nicht so aussah, als ob es den ganzen Tag trocken bleiben würde entschieden wir uns dafür die Etappe ein wenig abzukürzen und auf dem direktesten Weg nach Bad Goisern zurück zufahren. Es begann dann auch bald wieder zu regnen und da beim Radfahren der Regen ja nicht nur von oben kommt, sondern auch von unten, von vorn und von hinten waren wir schnell klitschnass.

Die letzte Abfahrt runter vom Pass Gschütt nach Hallstatt hats natürlich voll „gschütt“. Beim Auto angekommen scheinte dann wieder die Sonne.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen DAV-lern für dieses wunderschöne Wochenende bedanken. Besonders bei Tommy, der die Leitung der Gruppe wie immer souverän gemeistert hat. Wir hoffen ihr nehmt uns auch auf den nächsten MTB-Urlaub wieder mit. Gupfi wird auch seiner Radpflege bis dahin nachkommen und die Kette auswechseln, außerdem wird Irene ihren Schminkkoffer zu Hause lassen um etwas Gewicht zu sparen : )

2 Kommentare zu „Dachsteinumrundung (173km, 4.600 Hm)“

  1. Mürken Andre

    Servus Gupfi,
    Für Dich eröffne ich in Weng (Schnapsbauer) eine Bäckerei, Du wirst mein bester Kunde.
    PS: Toller Bericht, Gruß Andre

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