Sonntagshorn (1.961m)

(Gloria, Mario)
 

Als wir in Salzburg aufbrachen sah das Wetter alles andere als viel versprechend aus. Noch während der Fahrt überlegten wir noch ob wir das Sonntagshorn oder das Dürrnbachhorn in Angriff nehmen sollten. Aufgrund des miesen Wetters und der enttäuschenden Schneelage im Heutal entschieden wir uns vorerst für die Mix-Tour (Piste und Gelände) aufs Dürrnbachhorn. Kurz vor erreichen des Ausgangspunktes öffnette sich am Himmel eine Lucke und zeigte uns das Sonntagshorn vor strahlend blauem Himmel.

Ohne jegliche Rücksprache mit Gloria bog ich spontan zum Heubachtalbauern ab und wir nahmen das Sonntagshorn in Angriff. Aufgrund des miesen Wetters im Tal war der Parkplatz nahezu leer und wir starteten in Richtung Hochalm. Die ersten Höhenmeter führten uns durch den Wald und es waren so einige Hindernisse zu überwinden.

Nachdem die Tour sehr beliebt ist glich der erste Teil der Tour einer Bobbahn und war auch genauso eisig. In der Hoffnung, dass die Verhältnisse weiter oben besser werden, passierten wir liebliche Almhütten und stiegen weiter Richtung Scharte auf.

In der Scharte spielten wir erstmals mit dem Gedanken die Harscheisen anzulegen.

Als wir den Südhang des Sonntagshorn erreicht hatten, war es noch härter und eisiger als zuvor und wir legten die Eisen an. Während wir den Nebel im Tal entronnen sind genossen wir die freie Sicht auf das Peitlingköpfl.

Trotz Harscheisen hatten wir zu kämpfen den eisigen Gipfelhang zu bewältigen und den Gipfel zu erreichen.

Als wir nach 960 Hm den Gipfel erreichten hielten wir uns aufgrund des eisigen Windes nur kurz auf. Felle runter und ab ging es über den Pickelharten Gipfelhang.

Wenn die Schneebedingungen besser gewesen wären, wäre die Abfahrt mit Sicherheit ein Genuss gewesen. So war es leider nur ein Rutsch von Schwung zu Schwung. Unsere Gipfelrast verlegten wir zurück auf die Hochalm wo wir das gröbste der Abfahrt bereits hinter uns gebracht hatten.

Ab der Hochalm führt die Abfahrt über einen Skiweg/Rodelpiste zurück zum Heutalbauern. Als wir den Parkplatz erreichten war das Sonntagshorn bereits wieder unter einer dicken Wolkenschicht verschwunden.

 

 

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