Donnerkogel (2.054m)

03. Juli 2005

(Alex, Assi, Flirsch, Klaus, Speedy, Wuz)

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Am Morgen zeigte sich der Berg und das Wetter von seiner besten Seite. Der Dachstein hat es, entgegen der Prognose der Wirtin, also doch ausgelassen. Aufgewacht sind wir durch die romantische, idyllische Geräuschkulisse einer einsamen Alm. Frische Almluft, durchzogen von einem Duftgemisch aus verdauten Kasnocken, Weizenbieren, Elektrolytgetränken und Müsliriegeln, strömte durchs Zimmer und brannte in den Augen.
Trotz großem Tatendrang mussten wir bis 8 Uhr aufs Frühstück warten bevor es dann endlich losging. Nach dem Partnercheck stiegen wir in die Wand ein. Speedy, Klaus, Assi, Wuz und Flirsch wählten den Klettersteig als Aufstiegsvariante. Alex wurde seinem Ruf als Abkürzer gerecht und wählte den nicht minder schwierigen Wanderweg zum Aufstieg auf den großen Donnerkogel (2055m).PICT1621.jpg 

Wuz hatte bei seiner ersten Klettersteigbegehung anfangs leichte Schwierigkeiten mit der Höhe, der Ausgesetztheit und seinem auf der Hütte ausgeliehenem filigranem Klettersteigset. Mit zunehmender Höhe und Dauer konnte er allerdings seine Ängste und Unsicherheit abgelegen. Auch Assi trotze seiner Höhenangst und man bekam den Anschein als schlummert in ihn der zweite Luis Trenker. Speedy erwies sich als hervorragender Fotograf und Flirsch hatte nur Probleme mit dem Gestank der sich in der Seilschaft breit machte. Klaus, unserem erfahrensten Klettersteiggeher, war es natürlich aufgrund seiner Bergerfahrung und Klettereigenschaften zu langsam, zu fad und natürlich stellte ein Klettersteig der Schwierigkeit C keine Herausforderung für ihn dar. 

  

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Trotzdem gelang es uns nach ca. 3 Stunden den Gipfel des großen Donnerkogels zu erklimmen, wo Alex bereits auf uns Gipfelstürmer wartete. Nach einer gemütlichen Gipfeljause ging es dann entlang des Wanderweges talwärts zurück zum Ausgangspunkt. Nach Auffüllung der verbrauchten Fett und Elektrolyt Reserven fuhren wir mit der Gondel ins Tal.

 

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Allem in allem war es ein netter Ausflug der aufgrund der Witterungsbedingungen am Samstag einer Expedition glich! Bis auf Klaus kamen alle auf ihre Kosten!

 

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