Dachstein über Rumplerrunde

24. März 2010

(Assi, Manfred, Martin)

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Dem Dachstein wollte ich bereits im letzten Jahr über die Rumplerrunde auf’s Haupt steigen – und das Ganze “by fair means”, d.h. ohne Seilbahnunterstützung von der Talstation in Obertraun. An diesem wunderschönen Tag trafen sich drei Verrückte für dieses Vorhaben. Und es war schön, wenn auch etwas anstrengend…

“Der frühe Vogel fängt den Wurm…” – Scheiß Spruch, wenn um 04:00 der Wecker läutet. Ich holte Manfred ab und wir trafen uns mit Martin an der Talstation der Krippensteinseilbahn.

Um 06:45 ging es gutgelaunt über die tiefgefrorene Piste hinauf.

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Nach einiger Zeit kam auch die Sonne raus und es ging mit T-Shirt weiter 🙂 Blick auf den Krippenstein mit seinen Five-Fingers.

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Bei der Kaserne wurde uns klar, dass wir nicht die Einzigen waren, die das perfekte Tourenwetter ausnutzen wollten…

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Eine Schneeschnecke am Wegesrand – oder wie heißen die Dinger?

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Der Rumpler führt in ständigem Auf und Ab über’s weitläufige Plateau des Dachsteins.

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Es gibt auch immer wieder flache Stücke zum Ausrasten.

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Hier sieht man in Bildmitte ein kleines Häuschen. Besitzer des Rumplertickets halten sich links davon und fahren in den Kessel zum Sessellift ab und mit diesem wieder hoch. Liftverweigerer wie wir nehmen den Weg rechts vom Häuschen und weichen dem Kessel leicht ansteigend aus.

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Blick hinunter ins Skigebiet – fesch 😉

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Die Schritte wurden immer schwerer…

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Das letzte Stück sind wir direkt neben dem Schlepplift aufgestiegen, ist schon eine kleine Quälerei – Scheiß Ego…

“Oben” angekommen herrscht Trubel. Die Touristen, die mit der Huhnerkogelbahn herauf gescharrt werden, tummeln sich auf den Ratrackspuen und einige davon genehmigen sich den Gipfel als “Spaziergang”. Im Bild die Dirndln, der Dachstein ist verdeckt.

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Blick zurück zur Seetalerhütte.

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Die letzten Meter bis zur Randkluft haben wir im 8.000er Stil bewältigt, ein Schritt gehen, 5 Sekunden stehen…

Das Seil war weitgehendstes frei, für die restlichen Stellen im hartgefrorenen Schnee waren Pickel und Steigeisen eine große Hilfe.

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Am Gipfel angelangt, waren wir nach etwa 2.500 Höhenmeter froh, es geschafft zu haben und genossen die Blicke in alle Richtungen, hier der Gosaugletscher.

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Wir waren ziemlich spät am Gipfel und am Schluss sogar die Letzten. Ein Segelflieger genoss noch genüsslich seine Runden.

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Juhuuuuuuuu!

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So, jetzt standen nur noch 2.200hm Abfahrt vor uns… Meine Abfahrtslaune hielt sich bei dem hartgefrorenen Schnee “etwas” in Grenzen.

Bei der Gjaidalm angekommen, nutzten wir noch die letzten Sonnenstrahlen und natürlich ein Weizen 😉

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Nach 12 Stunden sind wir wieder beim Auto angekommen und ein wunderschöner Tourentag war zu Ende!

4 Antworten zu “Dachstein über Rumplerrunde”

  1. peter Sagt:

    Wow schöne Tour, ich will auch mit.

  2. Bernhard Sagt:

    Ihr seits ja Konditions-Viecha…a wahnsinn…Ihr habts auf jeden Fall a super Tagal dawischt…sehr fein

  3. Jürgen Schaaf Sagt:

    Servus Assi.
    Eine super Idee den Dachstein by fair means zu besteigen. Hab ich nur im Sommer mal gemacht – damals vom Gosausee aus. Vielleicht geb ich mir das heuer auch noch mit Schi ! Respekt – super Leistung, von solchen Touren kann man zehren 😉 Jürgen.

  4. Rumplerrunde (Versuch) | Climb and Hike Sagt:

    […] Nachtrag: Wir haben es geschafft […]

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