Schitourenwochenende im Ultental

(Manfred, Angie, Christoph, Gerti, Hermann, Ingo, Jürgen, Stefan)

Schitourenwochenende im Ultental

Seit längerer Zeit hab ich mich wieder zu einer Schitour beim DAV Burghausen angemeldet. Dabei verschlug es uns vier Tage lang nach Südtirol, genauer gesagt ins Ultental nach St. Gertraud.

Unseren Tourenleiter Ingo, sowie Stefan und Jürgen kannte ich bereits von ein paar Mountainbiketouren. Gerti, Angie, Hermann und Christoph lernte ich erst am Anreisetag kennen.

Da wir doch eine längere Anreise vor uns hatten machte Ingo den Vorschlag etwa auf halber Strecke eine Schitour zu machen und anschließend weiterzufahren.
Als Ziel wählte er die Vennspitze (2390m) in der Nähe des Brenners. Ausgangspunkt war der GH Steckholzer bei St. Jodok.

Bei traumhaftem Wetter stiegen wir erst durch den Wald und anschließend den sanften Hang auf.

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Das letzte Stück mussten die Schi getragen werden aber als Belohnung dafür gab’s einen guten Gipfelschnaps.

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Vom Gipfel hat man einen herrlichen Ausblick Richtung Zillertaler
(hier im Bild der Olperer)

Schitourenwochenende im Ultental

oder Richtung Süden:

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Obwohl diese Tour häufig begangen wird hatten wir sehr gute Abfahrtsbedingungen.
Nachdem wir uns auf der Terrasse des GH’s bei Weißbier, Kaffee und Kuchen sonnen ließen brachen wir wieder auf Richtung Ultental.

Das Abendessen in unserem Quartier – dem Gasthof Ultnerhof – war sensationell. Und wie wir die beiden darauffolgenden Abende feststellten ist dies standardmäßig der Fall.

Noch vom  leckerem Abendessen und Frühstücksbuffet gestärkt machten wir uns am Freitag Morgen auf dem Weg zum Ausgangspunkt unserer Tour, auf’s Hasenöhrl (3257m).

Anfangs ging’s gemütlich in ein Tal hinein…

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… später aber immer steiler werdend und zum Schuss in steilen Spitzkehren Richtung Schidepot.

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Von dort stiegen wir etwa 200hm ohne Schi den Gipfelgrat auf.
Ohne zu übertreiben kann ich behaupten dass es sich hier um den schönsten Aussichtsgipfel handelt auf den ich bis jetzt war. Das Panorama war einfach überwältigend!

Im Hintergrund Brenta- und Adamellogruppe:

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Cevedale, Königsspitze, Monte Zebru und Ortler:

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Blick ins Vinschgau:

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… auch die Dolomiten ragen aus dem Nebel:

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Bis wir vom Gipfel wieder das Schidepot erreichten und runterfuhren, wurde es statt dem erhofften Firn leider schon sulzig, aber die Aussicht vom Gipfel war die verspätete Abfahrt allemal wert.

Am Samstag stand die Überschreitung des Welscher Berg (2636m) am Programm. Wir konnten diesmal direkt von der Pension losgehen, hatten aber ein paar Kilometer unterhalb von St. Gertraud das zweite Auto abgestellt, wo die Tour endete. Anfangs spielte das Wetter nicht ganz  so mit aber es wurde dennoch eine schöne Tour.

Wir konnten einen Blick zurück auf das Hasenöhrl werfen und in den Tourverlauf  des Vortages einsehen:

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Bis wir den Gipfel erreichten, hatte sich zwar die Sonne durchgesetzt aber es war ziemlich windig und kalt. Wir blieben daher nicht lange und machten uns wieder auf dem Weg ins Tal.

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Am Sonntag, unserem letzten Tag im Ultental hatten wir uns bereits auf schlechtes Wetter eingestellt und wählten als Abschlusstour den Auftieg zu den Arzkarwänden (2632m).

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Umso größer wurde die Freude als doch noch die Sonne hervorkam.

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Auch die Abfahrt war wider Erwarten nicht sulzig und tief. Es machte riesigen Spaß die Aufstiegsrinne  wieder runterzuwedeln.

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Aber irgendwann neigt sich auch das schönste Wochenende dem Ende zu und so machten wir uns nach einer Stärkung wieder auf dem Weg nach Hause. Schön wars!

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