Zwiesel – Staufen, Überschreitung

(Assi)

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Die Überschreitung des Staufen Gebirgsstocks über Gamskogel, Zwiesel, Zennokopf, Mittelstaufen, Hochstaufen und Fuderheustein (Vorderstaufen) spukte schon länger in meinem Kopf rum, heute war’s Zeit dafür!

Als Ausgangspunkt wählte ich den Listwirt oberhalb von Bad Reichenhall. Bald erreichte ich den Mulisteig zur Zwieselalm war’s nicht mehr weit.

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Die Zwieselam (Kaiser Wilhelm Haus) ließ ich links liegen, ich hatte ja noch einen langen Weg vor mir).

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Am Weg zum Gamskogel wird der Blick zur Stoisser Alm frei, wie sich später herausstellte waren Klaus und Evelyn grad auf der Hütte.

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Am Gamskogel angekommen bin ich gleich durchmarschiert und hab den Watzmann unter die Lupe genommen.

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Der Hochstaufen scheint schon zum Greifen nah, doch so leicht war’s dann doch nicht.

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Nach meinem kurzen Nickerchen am Zwiesel ging’s weiter zum Zennokopf.

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Auf zum Hochstaufen! Die gesamte Tour war übrigens fast schneefrei, die paar kleinen Schneefelder waren absolut unkritisch.

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Der Gleitschirmflieger mit seinem Gepiepse (Warngeräusch bei zu hoher Sink/Fallgeschwindigkeit) störte mein zweites Nickerchen auf dem Mittelstaufen.

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Damit ich mein Stativ nicht umsonst rauf geschleppt habe, ein Foto von mir:

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Block zum Watzman und Hochkalterer.

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Sche…

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Am Reichenhallerhaus angekommen:

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Kapelle neben dem Haus.

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Blick hinunter auf Bad Reichenhall.

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Um die Überschreitung abzuschließen, stieg ich über den Fuderheustein ab.

Blick auf’s Lattengebirge.

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Bei der Staufenbrücke angekommen stand mir noch ein laaaaanger Hatscher zum Auto bevor. Bei einem Brunnen blieb ich kurz stehen und rätselte über den Spruch:

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Bis zum Auto hatte ich auf jeden Fall noch genug zeit zum Nachdenken 😉

Nach knapp 2.000hm und 25km war ich dann froh beim Auto angekommen zu sein und kehrte noch beim Listwirt ein.

Gesamtstrecke: 25731 m
Gesamtanstieg: 2343 m

6 Kommentare zu „Zwiesel – Staufen, Überschreitung“

  1. kleiner Hinweis zum „Gepiepse“ beim Gleitschirmflieger:
    Das kommt vom Variometer und warnt NICHT vor ZU HOHEM Sinken/Steigen. Es zeigt auch „normales“ Sinken/Steigen durch Dauerton/Piepston an. Das ist die zentrale Information für den Flug ohne Motor: nur so findet man Luftbewegungen, die das Fluggerät nach oben befördern.

  2. zu Daniels posting: samma froh, Assi, dass bei uns nu nix piepst 😉
    Gratuliere dir zu dieser schönen Überschreitung!
    a g’standene Tour, von der du wieder großartige Impressionen mitgebracht hast.
    lG
    Martin

  3. mike aigner

    schöne Tour. Das einzige Manko is, dass man da halt weit weg is vo die Berg. Wie lang war denn deine Nettozeit? Gruss, Mike.

  4. Mike, wie meinst das, dass man weit weg ist von den Bergen? Ich war insgesamt knappe 10h unterwegs, davon etwa 1,5h Pausen.

  5. mike aigner

    Mit „weit weg von den Bergen“ ist die Randlage des Staufen gemeint, nach Norden / Nordwesten hin ist halt ausser Chiemsee & Co wenig Interessantes, ich mag eher Kalter, Häusl- Palfelhorn usw. wo man von Gipfeln umgeben ist. Nichtsdestotrotz eine sinnvolle Tour gerade für diese Jahreszeit. Gruss, Mike.

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