Expedition „Pidinger Klettersteig“

28. Januar 2006

(Assi, Klaus, Mike, Speedy)

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Speedy hat sich diese Expedition in den Kopf gesetzt. im Sommer bereits des Öfteren von uns bezwungen, ist der Pidinger Klettersteig, der auf den Hochstaufen führt, im Winter eine große Herausforderungen. Bereits zwei Wochen zuvor waren Speedy, Klaus und ich am Einstieg des Klettersteiges, der uns aber ohne Steigeisen den Zustieg verwehrte. Nun waren wir zurück, bewaffnet mit Steigeisen, Pickel, Seil, Schlitten für die Abfahrt und Mike als Spuresel.


Da die ersten 500Höhenmeter die Forststrasse hinaufführen, habe wir für die Abfahrt den Schlitten mitgenommen.

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Nachdem wir die Schlitten abgestellt hatten, machten wir uns auf den Weg, der völlig unberührt durch die winterliche Landschaft führte.

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Nachdem die ersten bei der Spurarbeit verschlissen waren, war unser „Spuresel“ Mike an der
Reihe.

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Beim Einstieg zur Wand legten wir unser Equipment an und stiegen ein. Was im Sommer eher ein Kinderspiel ist, stellt sich mit den Steigeisen als kraftraubende Arbeit heraus, besonders für jene die Fitnessstudios nur von hören-sagen kennen.

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Wir kämpften uns „Seillänge“ für „Seilänge“ vor, Speedy alias „krampfiges Roß“ war von Wadenkrämpfen geplagt, was man an seinem Stöhnen in der Wand erkannte.

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Bald trafen wir auf ein Problem, das Seil war vereist. Speedy schnappte sich den Pickel und machte sich an die Arbeit. Die zweite Passage machte dann Mike frei, so war der Weg geebnet.

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Unser Plan war der, den Klettersteig über den Notausstieg zu verlassen, da der gesamte Klettersteig wohl fast unmöglich gewesen wäre. Das letzte Stück mussten wir im Steilhang aufsteigen, was wieder mal spuren hieß, zumindest für unseren Spuresel.

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Der Weg zum Notausstieg war nicht so einfach zu finden, deshalb stiegen wir eine Rinne ab, die uns dann wieder zum Klettersteig zurück gebracht hatte.

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Nun sind wir den Klettersteig wieder abegestiegen.

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Das letzte Stück, die Einstiegswand, seilten wir ab. Das Seil hatten wir dabei, wobei es eher einem verritterten Wollknäuel glich.

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Nun kam die spannende Krönung des Tages, die Abfahrt mit dem Schlitten. Anfangs ging es etwas schleppend voran, doch am Schluss ging es dann schon besser.

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Nun haben wir unser Winterprojekt abgehakt!

3 Antworten zu “Expedition „Pidinger Klettersteig“”

  1. Lukas Sagt:

    Respekt! Haben den Pidinger Gestern (17.02.2008) versucht und sind bereits nach dem ersten Viertel wieder umgekehrt, weil die Armkraft nicht ausgereicht hat – sind wohl wirklich zu wenig im Fintnes Studio gewesen 😉

  2. sascha Sagt:

    servus,

    wollen den klettersteig am dienstag in angriff nehmen. hattet ihr große schwierigkeiten mit der orientierung und wie sah der weitere weg nach dem notausstieg aus??

    gruß sascha

    ~~~
    Hallo Sascha,

    wir sind ja nicht bis zum Notausstieg gekommen, da wir nach dem ersten Stück noch die Rinne rauf sind und dort hüfthoh im Schnee auf der Suche nach dem Weiterweg herumgesucht haben. Wir haben dann abgebrochen und sind abgestiegen.

    Wir hatten übrigens einen Schlitten mit für die Abfahrt über die Forststraße 😉

    Viel Glück und schauts euch noch den Lawinenbericht an!

    LG, Markus

  3. Stefan Sagt:

    Hallo,
    wenn das wetter am 28. oder 29 dezember dieses Jahres passt und Schnee liegt werde die den Pidinger Klettersteig auch gehen. Sollte das nicht der Fall sein wohl Anfang Februar.

    Wunderschöne Fotos habt ihr gemacht jetzt freu ich mich noch besser darauf:)

    mfg Stefan


    Hallo Stefan,

    da wünschen wir dir viel Spaß! Unsere Expedition hatte uns ja leider nicht bis zum Gipfel geführt 🙁

    mfg, Markus

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