Ramesch Überschreitung und Warscheneck Ostgrat

20. Oktober 2014

(Margit, Eva, Assi, Matthias, Gabriel, Lampi und Mike)

Nachtrag vom 10.10.2014

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Unsere 10 Jahres Jubiläumstour führte uns über den Ramesch aufs Warscheneck.

Dicht gefolgt von der Warscheneck Süd-Ost Grat Truppe ging es Richtung Ramesch.

Für den Ramesch gibt es eigentlich nur wenig Routeninformationen, da aber schon 3 von uns oben waren, mussten wir nicht sehr lange suchen. Die einzelnen Stufen auf den Ramesch konnten sehr schön durchklettert werden. Leider ist der Kalkstein sehr brüchig, d. h. man muss sehr genau aufpassen, dass man nichts runterschmeißt. Eva wurde leider von einem größeren Felsen an der Hand getroffen, zum GLÜCK ist nicht mehr passiert.

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Oft wurde der Ramesch dieses Jahr nocht nicht besucht, von den 7 Einträgen stammte einer von Gabriel und Matthias, und einer von Dani und Philip (Do gehts auffi), und nicht zu Übersehen, der Lampi (Ramesch)war ja auch schon oben.

Nach einer kurzen Stärkung mit Gipfelfoto gings wieder runter, die Wegsuche ist zwar nicht so einfach aber mit etwas Geduld kommt man runter.

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Dort trennten sich dann Eva und Margit von uns.

Von nun an wurde es ernst, es war frei zu klettern und der Lampi voll in fahrt, leider an der falschen Stelle. Also alles wieder runter und eine Ecke weiter Richtung Warscheneck. Assi wollte nun auch nicht mehr und trat den Rückweg an.

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An der Schlüsselstelle konnte Lampi seine Auftrieb nicht zügeln und kletterte gemütlich rauf, dann die Erkenntnis, da komme ich ja nicht mehr runter. Eigentlich keine so schwere Stelle, doch der brüchige Fels und der Abgrund hinter uns machten das Ganze zu einer gefühlten 6+ ohne Seil. Natürlich wollte ich es probieren, bis zu dem Punkt wo ich nicht mehr zurück konnte und nach oben noch einen Zug an einer ev. brüchigen Schuppe entfernt war.

Zum Glück hielt die Schuppe.

Gabriel und Matthias verließen uns an dieser Stelle, nun gings weiter über den Ostgrat.

Die Wegfindung war nicht so schlimm, einiges an kleinen Klettereien, aber nichts gefährliches. Stolz standen wir gegen 16 Uhr am Gipfel – Lampi heute übrigens schon zum 2. mal (Warscheneck Timelaps)

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Über den SO Grat gings nach einer kurzen Pause wieder runter, wo die restlichen C&H-ler schon auf uns warteten.

Es war eine extrem tolle Tour, aber leider an einer Stelle ungesichert zu gefährlich. Normalerweise habe ich auch immer ein 10m Stück Rebschnur und eine Expresse mit, diese hätte das ganze dann ziemlich entschärft – nur heute leider nicht.

Danke an Lampi für die „Führung“ und die Fotos, und natürlich allen anderen für dieses Erlebnis.

volle Distanz: 11.62 km
Maximale Höhe: 2399 m
Gesamtanstieg: 1255 m

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